Soziales Projekt 2025
Der soziale Beitrag 2025 vom Ulysses Club Switzerland
– oder wie wir zu Glücksfeen wurden…
Der Ulysses Club Switzerland ist ein Motorradclub mit sozialer Note. Die Mitglieder möchten ihr Glück mit Menschen teilen, welche nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind. So sammelt die Gruppe bei jedem Treffen fleissig kleine und grosse Beträge, welche dann einmal im Jahr einer sozialen Organisation zugutekommen. Die letzten Jahre konnten Kinder mit speziellen Bedürfnissen beglückt werden. Dieses Jahr wurde eine Institution für Menschen mit Demenz, das Demenzzentrum Rickenbach LU, ausgewählt.
So haben sich zwei Mitglieder, Marie-Thérèse und Françoise, auf den Weg ins luzernische Rickenbach gemacht, eine Region welche wir gut kennen, hat sich doch Rickenbach in den letzten Jahren zur heimlichen Heimat des Ulysses Club Switzerland entwickelt.
An einem Dezembertag 2025 sind wir mit Frau Kathrin Rogger, der Geschäftsführerin des Demenzzentrums Rickenbach, verabredet. Wir fahren Hof Rickenbach an und finden aber grössere Wohngebäude mit Kapelle und einem schönen Umschwung. Wir erfahren, dass die ursprüngliche Tagesstätte Hof Obergrüt von Ruswil wegen grosser Nachfrage in die Räume des Klosters Rickenbach ziehen konnte. Dort entwickelte sich die Institution in den letzten vier Jahren zu einem modernen Demenzzentrum.
In einem ausführlichen Rundgang durch die Abteilungen erfahren wir, dass in Rickenbach jungbetroffene Menschen mit Demenz aufgenommen werden, welche mit Unterstützung und Pflege ein möglichst normales Leben führen können. Ein Teil des Hauses ist zudem reserviert für Feriengäste mit einer Demenzkrankheit, dies zur Entlastung von Familien, welche ihre Angehörigen zuhause pflegen.
Wir erleben, wie Pflegende und Bewohner sich gemeinsam aufs Mittagessen vorbereiten und in einer familiären Atmosphäre zusammen sind. Hinter dieser Harmonie steckt viel Wissen und Arbeit: Die Mitarbeitenden sind aufmerksam und kennen ihre Schützlinge, die Räumlichkeiten bieten den Bewohnenden Schutz und Geborgenheit, Therapien fördern das Wohnbefinden der Patienten. Dann konnten wir feststellen, dass sich das Demenzzentrum als lernende Organisation versteht. Dies alles ergibt eine schöne Umgebung für Menschen mit einer Demenzkrankheit.
Wir danken Frau Rogger für den Einblick in die Welt eines Demenzzentrums. Wir freuen uns, dass unser Batzen für einen besonderen Anlass im Haus verwendet werden soll.
Françoise Baumer


